Entwicklung
1967 zog die Produktionsabteilung von Technivorm nach Amerongen.
Gerard C. Smit ließ hinter seiner Wohnung (am ehemaligen Entwicklungsbüro)
eine Produktionshalle bauen. Hier wurden die Aktivitäten weiter verstärkt
ausgebaut. Die Anzahl der Mitarbeiter wuchs, ebenfalls der Absatzmarkt.
Die erste Durchlaufkaffeemühle, die KM2 von 1967, wurde ein noch größerer
Erfolg als ihr Vorgänger.
Von Kaffeemühlen zu Kaffeemaschinen
1968 begann Technivorm mit der Entwicklung einer Kaffeemaschine für die
schnelle und die normale Filtermethode. Nach der Verlängerung der internationalen
Patente wurde diese Maschine schon ein Jahr später auf den Markt gebracht.
Schnell folgten verschiedene andere Modelle. Anfangs nur für den Gebrauch
im Privathaushalt, ab 1983 folgten Kaffeemaschinen für den professionellen
Markt. Durch den Erfolg wuchs die Firma explosionsartig, wodurch verschiedene
Umbauten und Anbauten der Produktionsstätten erforderlich wurden. In dieser
Periode stieg auch die technische Entwicklung erfolgreich an.
Von der industriellen Herstellung wurde mehr und mehr Gebrauch gemacht, dadurch war es 1988 notwendig in das Industriegebiet von Amerongen umzuziehen.
Umzug
An erster Stelle wurde eine Produktionshalle für die industrielle Herstellung
gebaut. 1991 wurde eine Industriehalle von 21700 Kubikmeter realisiert
in der die komplette Firma untergebracht werden konnte. In diesem Gebäude
wurden also auch die Büroräume, moderne Konferenzräume und das gesamte
große Lager untergebracht. Mittlerweile hat das Sortiment von Technivorm-Moccamaster
stark zugenommen. Seit 2004 sind 50 verschiedene Modelle in 200 Variationen
erhältlich.
Internationale Vorstellung
Technivorm-Moccamaster hatte immer die Ambition seine Produkte weltweit
zu vermarkten. In den 60er Jahren exportierte Technivorm Kaffeemühlen nach
Deutschland, Amerika, Dubai, Frankreich, Portugal, Südafrika und Australien.
Zu Beginn der 70er Jahre erkannte der Betrieb auch die Exportmöglichkeiten
für Kaffeemaschinen. Erste vorsichtige Schritte auf diesem Gebiet machten
sie in Skandinavien. Hierfür waren neben dem niederländischen Kema-Zertifikat
auch ausländische Genehmigungen nötig. Diese konnte man mühelos bekommen.
Das war der Beginn eines erfolgreichen Absatzes in Norwegen, Finnland,
Dänemark, Schweden, Deutschland, England, Frankreich, Schweiz und Belgien.
